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„IDEAS AidRating hat die Arbeit und die Berichterstattung der Kinderhilfe Emmaus zwischen Juni und November 2015 analysiert und bestätigt einen gewissenhaften Umgang mit den Spendengeldern und eine transparente Information der Öffentlichkeit über ihre Aktivitäten und die Verwendung der gespendeten Gelder. AidRating hat auf Ihrer Website Empfehlungen formuliert (
www.aidrating.net) und erteilt das Transparenz-Siegel für 2016, da die Kinderhilfe Emmaus über wertvolle Angaben zu erreichten Ergebnissen verfügt, die im Lauf des Jahres noch veröffentlicht werden.“

IDEAS AidRating, im November 2015


Die Kinderhilfe Emmaus richtet sich nach den folgenden Kriterien der Prüfung, Unterstützung und Begleitung ihrer Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

Unser Vereinszweck
Der Verein Kinderhilfe Emmaus wird inspiriert vom Leitspruch „Hilf zuerst dem Ärmsten!“. Er macht keine konfessionellen, politischen oder sonstigen Unterschiede und verfolgt den Zweck:
 
a)   Kindern in schwierigen Verhältnissen geistig, seelisch und    
      materiell zu helfen und ihnen den Schulbesuch oder eine
      Ausbildung zu ermöglichen;
 
b)   in diesem Sinne eigene Hilfsprojekte zu verwirklichen und
      bestehende vielfältige Projekte der Entwicklungszusam-
      menarbeit zu unterstützen (Patenschaften, Familienhilfe,
      Bauvorhaben, Projekt-Patenschaften, Gesundheits- und
      Hygieneprogramme usw.);
 
c)   mit anderen lokalen, nationalen oder internationalen Orga-
      nisationen, die ähnliche Zwecke verfolgen, zusammenzu-
      arbeiten.

Unsere Partner-Institutionen
Die Kinderhilfe Emmaus unterstützt soziale Einrichtungen im Dienst von Not leidenden und mittellosen Kindern (persönliche Patenschaften), Familien und Gemeinschaften (Dorf, Quartier, Stadt). Obwohl wir weltweit überkonfessionell tätig sind, arbeiten wir auch mit solchen kirchlichen Hilfswerken zusammen, die Kinder, Familien und Gemeinschaften jeder Religionszugehörigkeit betreuen. Unsere gegenwärtig 45 Partner-Institutionen in den Entwicklungsländern sind lokale, nationale und internationale Hilfswerke, Kinderheime, Waisenhäuser, Schulen, Lehrwerkstätten und Behinderteneinrichtungen. Die meisten unserer Partner-Institutionen sind nichtstaatliche Hilfswerke (NGOs). Die Zusammenarbeit mit Institutionen hat für uns Vorrang, zur Zeit werden nur zwei unserer Projekte von Einzelpersonen geführt (Sozialarbeiterin, Priester), die Not Leidende in Slums betreuen.

Auswahl unterstützungswürdiger Partner-Institutionen
Die Partner-Institutionen, die die Kinderhilfe Emmaus für eine Entwicklungszusammenarbeit in Betracht zieht, melden sich meist selber mit einem Hilfegesuch bei uns. Sie müssen schon eigenständig arbeiten und funktionieren. Neue Institutionen in Indien, wo sich der Grossteil unserer Projekte befindet, werden in einem ersten Schritt durch Herrn J.D.T. Fernanddo, einen von uns entlöhnten indischen Mitarbeiter und Leiter des Hilfswerks „Indian Institute for Human Research and Development“ (IIHRD), besucht und bezüglich Geschichte, Ziele und Tätigkeiten, Personal, Finanzen und Buchhaltung evaluiert. Neue Institutionen in Südamerika (Brasilien, Kolumbien, Bolivien und Argentinien) sowie in Madagaskar und Haiti werden von Verantwortlichen bestehender Partner-Institutionen in diesen Ländern besucht und evaluiert; selten kommt es auch vor, dass wir die Verantwortlichen der zu unterstützenden neuen Institutionen zum Gespräch in der Schweiz treffen. Die Evaluationsberichte werden durch uns gewissenhaft geprüft (Übereinstimmung mit unserem Vereinszweck, Richtigkeit, Seriosität, Nachhaltigkeit usw.).

Auswahl unterstützungswürdiger Personen und Projekte
Die Kinderhilfe Emmaus unterstützt ausschliesslich sehr arme, verwaiste oder von der Strasse weggeholte Kinder (persönliche Patenschaften), bedrohte, verarmte oder zerrüttete Familien (Familienhilfe) und rückständige, mittellose oder durch Katastrophen geschädigte Gemeinschaften (Gemeinschaftshilfe). Unsere Partner-Institutionen, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, wählen die betreffenden Kinder, Familien und Gemeinschaften aus. Alle Kinder, die wir unterstützen, gehen zur Schule, absolvieren eine Lehre oder studieren. Ausnahmen bilden nur einige Witwen und behinderte erwachsene Personen, die kein Einkommen generieren können.
Unterstützungswürdig sind all jene Projekte, die Nachhaltigkeit garantieren und hilfsbedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die private und berufliche Selbständigkeit führen: Bildung und Ausbildung, Arbeitsbeschaffung und Mikrokredite, Familienhilfe wie Renovation und Bau von Wohnhäuschen, Hygieneprogramme und Kurse der Familienplanung, Abgabe von Nähmaschinen, Handmühlen, Milchkühen, Ziegen usw., Nothilfe wie Medikamente, Rollstühle, Operationen usw., Gemeinschaftshilfe wie Bau von Brunnen, Toiletten, Schulen, Heimen usw.

Höhe der Unterstützung
Die Zusammenarbeit mit einer neuen Partner-Institution beginnt mit kleinen Unterstützungsbeiträgen und wenigen Patenschaften. Wir erwarten von den Verantwortlichen eine möglichst reibungslose Kooperation, erbitten u.a. Fotografien, familiäre Informationen und Dankesbriefe der Patenkinder an ihre Paten, Fortschrittsberichte über die Kinder und deren Familien, Kostenvoranschläge und Budgets von Projekten, Projekt- und Jahresberichte sowie Empfangsbestätigungen für unsere Hilfeleistungen und revidierte Jahresrechnungen. Klappt die Zusammenarbeit und sind wir von der Effizienz und Nachhaltigkeit der Tätigkeiten der neuen Partner-Institution überzeugt, erhöhen wir sukzessive unsere Unterstützungsbeiträge und übernehmen mehr Patenschaften.

Verwendung der Patenschaftsbeiträge
In den Partner-Institutionen der Kinderhilfe Emmaus werden die Patenschaftsbeiträge nicht nur für die Kinder unseres Patenschaftsprogramms verwendet, sondern für alle Kinder, die durch die Partner-Institutionen betreut werden. Betreut eine Partner-Institution beispielsweise insgesamt 100 Kinder und sind von diesen nur 50 Kinder in unserem Patenschaftsprogramm, dürfen die Patenschaftsbeiträge für alle 100 Kinder eingesetzt werden. Einzige Bedingung unsererseits: Die Kinder unseres Paten­schaftsprogramms müssen alles erhalten, was sie zu ihrer körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklung brauchen: Gute Kleidung, gesunde Ernährung, medizinische Versorgung, angemessene Betreuung, Schulbesuch, Schulmaterial und Schuluniform. Ausnahmen bilden nur zwei Partner-Institutionen: Im Kinderdorf „Hogar de María“ in Pasto (Kolumbien) unterstützen wir sämtliche 38 Heimkinder mit Patenschaften; im Kinderhilfswerk „Hogares del Espítitu Santo“ in Buenos Aires (Argentinien) unterstützen wir sämtliche 20 Heimkinder und zusätzlich 94 Kinder der angegliederten Primarschule mit Patenschaften.

Regelmässige Projektbesuche
Die Geschäftsleitung (Geschäftsführer, Assistentin) der Kinderhilfe Emmaus besucht und evaluiert regelmässig Partner-Institutionen vor Ort (durchschnittlich alle fünf Jahre). Es werden vor allem jene Partner-Institutionen besucht, mit denen die Zusammenarbeit aufgebaut wird oder die bestehende nicht optimal ist.

Verfahren bei Differenzen mit einer Partner-Institution
Treten Differenzen mit einer Partner-Institution der Kinderhilfe Emmaus auf (Nichteinhaltung von Vereinbarungen, Nichtzustellung von Informationen und Dokumenten, Unterbruch der Kor- respondenz usw.), werden die folgenden Verfahren angewendet:

Wir suchen auf dem Korrespondenzweg das Gespräch und setzen klare Fristen. Dieser Prozess kann bis zu eineinhalb Jahren dauern, da wir die einmal aufgebaute Unterstützung – den Patenkindern und laufenden Projekten zuliebe – nicht voreilig aufgeben wollen.

Bei anhaltender schlechter Zusammenarbeit und Nichtzu-stellung von angeforderten Berichten, Fotografien und Dan- kesbriefen von Patenkindern, Projektberichten, revidierten Jahresrechnungen usw. setzen wir mit unseren halbjährlich ausbezahlten Hilfeleistungen aus.

Falls sich nach einmaligem Aussetzen der Hilfeleistungen unsere Zusammenarbeit mit der Partner-Institution bessert und die Differenzen überwunden werden können, nehmen wir die finanzielle Unterstützung wieder auf.

Falls die Partner-Institution nach einmaligem Aussetzen der Hilfeleistungen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekun- det, doch weiterhin unkooperativ bleibt, beauftragen wir in Indien Herrn J.D.T. Fernanddo, den von uns entlöhnten Mit- arbeiter, oder in Südamerika einen Verantwortlichen einer unserer dortigen Partner-Institutionen, das persönliche Ge- spräch mit den Verantwortlichen der unkooperativen Partner-Institution zu suchen, die Institution erneut zu evaluieren und uns detailliert zu berichten. Gelingt es, die Verantwortlichen
zu instruieren und zu motivieren, weiter effizient mit uns zu- sammenzuarbeiten, nehmen wir die finanzielle Unterstützung wieder auf. Gelingt das nicht und fällt die Evaluation negativ aus, wird die Zusammenarbeit mit der Partner-Institution beendet.

 

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Dokumente

 

Fragebogen an Gesuchsteller:

(Formular)

Auskunft über Tätigkeit und Trägerschaft der Institution, Bedürfnisse, Finanzierungsplan, Projektbeschrieb, Bankangaben, Vorschläge für die Zusammenarbeit.

 

Bedingungen zum Erhalt von Hilfe:

(Formular)

Info-Blatt über die Bedingungen für die Partner-Institutionen zum Erhalt unserer Unterstützung.

 

Patenschaftsblatt:

(Formular)

Name und Alter des Patenkindes, Institution und Verantwortliche, Schule, Gesundheitszustand, familiäre Angaben, Wohnverhältnisse, Situation, Foto des Patenkindes.

 

Evaluationsbericht:

(über eine neue Institution oder eine unkooperative Partner-Institution von Herrn J.D.T. Fernanddo oder einer/s Verantwortlichen einer unserer Partner-Institutionen)

Geschichte, Ziele und Tätigkeiten, Personal, Finanzen und Buchhaltung, Probleme und Lösungsvorschläge.

 

Kassa-Ordner:

(internes Dokument der Geschäftsleitung)

Auflistung der halbjährlichen Hilfeleistungen für die Partner-Institutionen.

 

Infos über Partner-Institutionen:

(interne Excel-Datei der Geschäftsleitung, Vorgänger bis 2010 war das Info-Jahresblatt)

Jährlich erfasste Angaben zu Patenschafts- und anderen Programmen, anderen Tätigkeiten wie Familien- und Gemeinschaftshilfe, veranstalteten Kursen, Wechsel der Verantwortlichen, Problemen usw.

 

Bericht eines Projektbesuches:

(internes Dokument der Geschäftsleitung)

Mit Fotografien illustrierter Bericht über Besuch und Evaluation einer Partner-Institution.

 

Foto-Dokumentation:

(internes Dokument der Geschäftsleitung)

Mit Fotografien illustrierter Bericht über Projekte der Familien- und Gemeinschaftshilfe.

 

Jahresbericht:

(der Partner-Institution)

Jährlicher Bericht über das Patenschaftsprogramm, andere Tätigkeiten wie Familien- und Gemeinschaftshilfe, veranstaltete Kurse, Wechsel der Verantwortlichen, Probleme usw.

 

Empfangsbeleg:

(Formular)

Empfangsbestätigung unserer halbjährlichen Hilfeleistungen.

 

Revidierte Jahresrechnung:

(der Partner-Institution)

Eingang unserer beiden halbjährlichen Beiträge, Ausgaben,
Saldo.