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Die Betreuer der Patenkinder setzen sich meist unentgeltlich und bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit für hilfsbedürftige Kinder und Familien ein. Mit den meisten von ihnen arbeiten wir schon jahrzehntelang zusammen. Was sie uns berichten, bewegt und motiviert uns immer wieder zur Hilfe für die Ärmsten.

Hier einige Berichte der letzten Jahre:

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Schwester Elsa Dora N., Kinderhilfswerk „Hogares del Espíritu Santo“ in Buenos Aires (Argentinien):
„Glauben Sie mir, die Menschen sind gut, aber sie vergessen oft, gut zu sein. Die Familienväter hier haben wenig oder nur schlecht bezahlte Arbeit. Darum sind auch die Mütter oft nicht zu Hause, da sie mitverdienen müssen. Im Moment gibt es noch keine Anzeichen, dass die Situation sich ändern wird. Im Kinderheim sehe ich kein Ende der Bauarbeiten. Es fehlen noch drei Klassenzimmer, der Verputz des ganzen ersten Stockes, die Erneuerung des Daches, die Fertigstellung der beiden Häuschen, des Hofes und des Gartens. Es kostet viel Geld, das begonnene weiterzuführen, aber Schritt für Schritt fehlt weniger bis zur Vollendung. Ich meinerseits denke zu arbeiten, bis ich sterbe, um so eine Organisation zu hinterlassen, dank der die Leute nach mir weiterhin gut für Not Leidende sorgen können.“

Pfarrer Johannes M., Pfarreihilfswerk „Mount Carmel Church“ in Secunderabad (Indien):
„Die Dürre verschlimmert sich zusehends und der ganze Bundesstaat leidet unter Wassermangel. Wir haben unglaubliche 52° Celsius im Schatten. Wie die Zeitungen berichten, wird der Monsunregen dieses Jahr erst spät kommen. Die Hitzewelle fordert täglich neue Todesopfer. Sie können sich die Not der Slumbewohner und ihrer Kinder nicht vorstellen. Die Leute stürzen sich auf das wenige Wasser, denn es ist so wertvoll geworden wie Silber und Gold!
Wegen fehlendem Monsun, Dürre und der Unterdrückung durch Grossgrundbesitzer sind viele Tagelöhner nach Secunderabad geflohen. Die meisten von Ihnen sind Analphabeten. Als Strassenwischer, Toilettenreiniger, Färberinnen, Wäscherinnen und Totengräber verdienen sie meist weniger als CHF 25.– im Monat. Da die Familien bis zu sieben Kinder haben, reicht das nicht mal für eine warme Mahlzeit am Tag aus. Die Menschen leben in Hütten und Zelten. Prostitution und Kriminalität greifen um sich. Die Patenschaften der Kinderhilfe Emmaus sind für diese Not leidenden Familien eine unentbehrliche Hilfe.“

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Schwester Margaret M., Sozialzentrum „Centre St. Joseph“ in Gonaives (Haiti):
„Die Gebäude standen während des Wirbelsturms 3,5 Meter unter Wasser. Wir waren tagelang darin gefangen. Rundherum kletterten die Menschen auf die Dächer ihrer Häuser. Dabei verloren einige Mütter ihre Säuglinge in den reissenden Fluten. Als das Wasser vom Gelände des Sozialzentrums wich, mussten 272 Lastwagenladungen Schlamm abtransportiert werden. Wir flickten die Schäden an den Gebäuden und ersetzten das zerstörte Inventar. Am 11. November öffnete unsere Schule ihre Tore. Und bereits zwei Monate später wurde die Verköstigung mittelloser Familien wieder aufgenommen.“

Frau Colette A., Hilfswerk „Association Mima Vao“ in Antananarivo (Madagaskar):
„Die Kämpfe zwischen den Legalisten und den Soldaten der Übergangsregierung kosten täglich vielen Menschen das Leben. Die Attentate auf Mitglieder der früheren Regierung und willkürliche Verhaftungen mehren sich. Es fliesst viel Blut in der Hauptstadt, die Spitäler füllen sich mit Verwundeten. Nachts erwachen wir von Schüssen und lautem Schreien. Unser Unglück ist gross. Zusätzlich leiden wir unter einer massiven Geldentwertung. Die Schulen sind oft tagelang geschlossen. Etwa 35 unserer Kinder liegen geschwächt im Bett, sie hungern und weinen. Bitte helfen Sie uns!“
(Um die Not zu lindern, sandten wir der Betreuerin eine Soforthilfe von Fr. 3'000.– für den Kauf von Esswaren.)

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Pfarrer Agnel L., Kinderheim „Adarsh Bal Niketan“ in Kakkeri (Indien):
„Einerseits sehen wir heute unerfreuliches, korruptes und unehrliches Verhalten. Anderseits gibt es Individuen und Organisationen wie die Kinderhilfe Emmaus, die für eine Verbesserung der weltweiten Zustände kämpfen. Menschen wie Mutter Teresa, Baba Amte (ein indischer Sozialarbeiter), Martin Luther King und Nelson Mandela inspirieren uns zum Einstehen für geistige Werte und menschliches Leben. Ich danke Ihnen für Ihre Grosszügigkeit, auch im Namen der Kinder und Familien, denen sie zugute kommt. Es ist so eine Sache mit der Freundschaft: Sie nimmt nicht ab durch Distanz und wächst nicht durch Nähe. Das ist nicht leicht zu verstehen. Aber Freundschaft ist so einfach, wenn man in Verbindung bleibt!“

Schwester Luzcely Marín G., Primarschule „Escuela Mixta“ in Las Lajas (Kolumbien):
„Ich möchte Ihnen etwas mitteilen, was mein Herz bewegt. Zwei Brüder, 7 und 14 Jahre alt, mussten die Ermordung ihrer Mutter miterleben. Sie sind immer noch traumatisiert und schwermütig, sie weinen viel und sind oft krank. Der Anblick der Knaben tut mir in der Seele weh. Ihr Vater lebt allein auf dem Land. Er ist sehr arm und isst, was er dem Hund zu fressen gibt. Eine Tante betreut die Kinder. Da sie kein Geld hat, kann sie die Schulgebühren für die beiden nicht bezahlen. Darum gehen sie nicht zur Schule. Bitte nehmen sie diese Knaben in Ihr Patenschaftsprogramm auf!“
(Schon ein paar Wochen später unterstützten wir die zwei Brüder mit Patenschaften.)