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Die Dankesbriefe der Mädchen und Knaben an ihre Patinnen und Paten sind meist ehrlich und direkt. Sie offenbaren in einfachen, anschaulichen Worten das harte Los der Kinder, die dank einer Patenschaft den Weg aus dem Elend finden. Die oft reich illustrierten Briefe sind zu Herzen gehende Zeugnisse der Freundschaft. Hier einige Beispiele der letzten Jahre:

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Sharmi Banfiliya S., 17 Jahre, aus Mangadu (Indien):
„Liebe Patin, wie geht es Ihnen? Ich möchte gute Nachrichten mit Ihnen teilen. Unsere Schule hat einen Sporttag organisiert. Ich habe zwei Medaillen gewonnen, was ich Ihnen verdanke, da Sie mich unterstützen. Sie sind das Vorbild für mich, mir Mühe zu geben. Denn Sie sparen Geld, um mir zu helfen. Das werde ich Ihnen niemals vergessen. 'Die Freundschaft ist wie ein Vogel: Fängst du ihn mit Gewalt ein, stirbt er; fängst du ihn mit Nachlässigkeit ein, entwischt er; fängst du ihn mit Liebe ein, wird er immer bei dir bleiben.' Ich werde Ihnen immer treu sein. In Liebe.“

Ricardo Andres B., 14 Jahre, aus Santa Rosa de Cabal (Kolumbien):
„Liebe Patin, wie geht es Dir? Von ganzem Herzen möchte ich Dir vielmals danken für das Fahrrad, das Du mir geschenkt hast. Es ist grau-schwarz und sieht sehr gut aus. Dieses grosse Geschenk macht mich überglücklich. Ich schreibe Dir diese Zeilen, um für alles zu danken und für das Fahrrad im Besonderen. Ich habe es schon oft benutzt, es bringt mich zur Schule und an andere Ziele. An dem Tag, als man mich rief und mir mitteilte, dass ich ein Fahrrad erhalten würde, konnte ich vor Freude fast nicht einschlafen! Ciao.“

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Sedera Navalona A., 11 Jahre, aus Antananarivo (Madagaskar):
„Salü, wie geht es Ihnen? Ich bin es, Sedera, wieder einmal Sedera, Ihr kleiner Junge. Ich gehe gerne zur Schule, doch Geografie liebe ich gar nicht. Die Stunden sind viel zu lang und ich zeichne die Karten schlecht. Der Präsident unseres Landes ist entmachtet worden. Sein Nachfolger hat Reis, Öl und Mehl gestohlen. Er ist böse, er schreit immer am Fernsehen, sehr unhöflich. Er macht unseren frühreren Präsidenten schlecht. Ich hasse ihn. Wir alle hassen ihn. Bitte verraten Sie es niemandem! Nun habe ich nichts mehr zu sagen. Danke, danke, danke!“

Luisa Fernanda T., 9 Jahre, aus Bogotá (Kolumbien):
„Lieber Pate, wir sind vier Geschwister und wurden durch die Guerilla verschleppt. Ich war drei Jahre alt, als man unser Haus und unser Hab und Gut zerstörte. Die Mutter trennte sich von unserem Vater. Wir wurden von unserer Tante aufgenommen, die bis heute für uns sorgt. Ich bin glücklich, von Ihnen einen Zustupf zu erhalten. Damit kann ich meine Schulsachen kaufen und das Mittagessen bezahlen, denn meine Tante ist arbeitslos. Danke für Ihre Hilfe!“

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Marianela C., 14 Jahre, aus La Paz (Bolivien):
„Lieber Pate, ich schicke Dir Grüsse und Umarmungen, Küsse und Dankbarkeit, weil Du mich angenommen hast. Ich heisse Marianela, bin taub und spreche nicht. Ich möchte Dir erzählen, dass ich in die Physiotherapie gehe. Ich besuche die Schule des Heims und bin in der dritten Klasse. Ich lerne die Zeichensprache. Lieber Pate, ich verabschiede mich ganz herzlich.“

Abel Huanca C., 11 Jahre, aus La Paz (Bolivien):
„Lieber Pate, dies ist die Nacht von San Juan und man feiert sie mit Feuerwerk. Ich spiele mit Sprühfunken. Die Jungen und Erwachsenen lassen Knallfrösche los. In jedem Haus brennt ein Feuer, man wärmt sich, trinkt einen starken Kaffee und isst Würstchen. Ich gehe in die Klasse 5 B und bin elf Jahre alt. Lieber Pate, ich danke Dir herzlich für Deine Unterstützung. Ich hab Dich sehr gern und hoffe, dass Du mich hier besuchen kommst! Ich grüsse Dich ganz lieb.“

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Welsy Jhoana B., 15 Jahre, aus Pasto (Kolumbien):
„Lieber Pate, ich möchte Ihnen sagen, dass ich in die siebte Klasse gewechselt bin und dank Ihnen zur Schule gehen kann, obwohl ich keine gute Schülerin bin. Aber ich werde mich so viel wie möglich anstrengen, damit ich im Leben jemand sein werde. Ich lebe in einem Heim. Vier kleine Kinder wohnen im Haus 'Turpial', wir betreuen sie gut. Sie sind so hübsch! Ich bin im Heim, weil mein Vater meine Mutter getötet hat und sich danach umbrachte. So bin ich eine Vollwaise geworden. Ich habe eine Tante, die mich gern hat. Grosszügig gibt sie mir das, was ich dringend benötige. Und dann unterstützen Sie mich ja noch. Ich habe vergessen zu sagen, dass ich noch eine jüngere Schwester habe. So, jetzt verabschiede ich mich. Mit einem lieben Gruss.“